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Baumbach, Samiel hilf!

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Diese Veröffentlichung ist als Geschenk der Gemeinschaft für deutsche Studentengeschichte (GDS) e.V. an ihre Mitglieder aufgelegt worden. Sie wurde der Mitgliederzeitschrift »Studenten-Kurier« im Dezember 2010 beigefügt. Einzelexemplare werden gegen eine Schutzgebühr von 5,00 Euro abgegeben, die der GDS zugute kommen (Staffelpreise ab 10 Expl. auf Anfrage).


Rudolf Baumbach, Samiel hilf! 104 Seiten, Format 10 × 21 cm, Softcover. 1. Auflage 2010

Als Triest noch eine Hafenstadt des kaiserlichen Österreich war, konnte der Dichtermund mit Recht behaupten, daß dessen Fuß Meere benetzen. Der dies schrieb, kannte die Gestade der österreichischen Adria aus ureigener Anschauung. Nach Jahren unsteter Wanderschaft hatte er sich in Triest niedergelassen und festen Boden gefunden. Der thüringische Hauslehrer und Hobbybotaniker Dr. Rudolf Baumbach machte hier seine Neigung zur Bestimmung und wagte den Schritt zum Schriftstellertum. Er wurde erfolgreich und beliebt, traf den Volkston und gab dem nach gescheiterten demokratischen Experimenten resigniert zurückweichenden Bürgertum sein ersehntes Maß an Erbauung.

Hier in Triest entstand vieles, was in den folgenden Jahren die studentischen Kommersbücher eroberte: neovagantische Lyrik, wie sie schon der um 14 Jahre ältere Joseph Viktor Scheffel geliefert hatte und damit stilbildend wurde. Als Scheffel, der sich als »fahrender Schüler« gab, 1876 geadelt wurde, gelang Baumbach gerade der Durchbruch mit seinem ersten Epos. Zwei Jahre später legte er die »Lieder eines fahrenden Gesellen« vor und schrieb sich damit auch in die Herzen der singenden Musensöhne: Unter den 87 Gedichten finden sich auch das Baumbach-Gaudeamus und der Sang von der Lindenwirtin.

Aus dem linden Süden kam also der neue burschikose Ton an die deutschen Kneiptafeln. Baumbach war 1870 nach Triest gesiedelt, zehn Jahre, nachdem er in Leipzig als Senior der Landsmannschaft Lipsia der Burschenherrlichkeit heftig gehuldigt hatte. Die Jubeltöne jener Tage klangen wohl noch nach, jedenfalls schrieb er in Erinnerung daran eine Verserzählung nieder. Sie war nicht zur Veröffentlichung gedacht, aber der Mitteilungstrieb veranlaßte ihn, sie einem alten Kommilitonen zu schicken, und der wiederum gab die Manuskriptseiten an einen Verlag weiter. So erschien 1871 ohne Baumbachs Zustimmung sein erste Publikation: »Samiel hilf!«

Die harmlose Geschichte spielt auf der Rudelsburg, dieser Kathedra des studentischen Frohsinns. Und sie erzählt von deren erstem Wirt, den die Studenten Samiel nannten und der ein halbes Jahrhundert lang ihre stofflichen Bedürfnisse bediente. Was die Erzählung noch heute für Couleurstudenten und Studentenhistoriker interessant macht, ist ihr Wert als doppeltes Erinnerungsblatt: Reminiszenz an einen herzhaften Kneipier und Gefühlsprotokoll eines gewesenen Kneipanten.

Baumbachs »Samiel« wird oft genannt, aber kaum gekannt. Das ist kein Wunder, wurde er doch nur dreimal verlegt. Der vom Dichter ungewollten Jenaer Erstauflage von 1871 folgte 1885 ein Nachdruck in Berlin; 1940 erschien in Leipzig eine auf 300 Stück limitierte Sonderauflage – das blieb alles.

Darum sah die GDS nun, 140 Jahre nach der Niederschrift und 70 Jahre nach der letzten Veröffentlichung, einen Handlungsbedarf. Die vorliegende Neuauflage entspricht wörtlich dem Erstdruck, nur Orthographie und Interpunktion wurden angepaßt, Absätze eingefügt und offensichtliche Druckfehler korrigiert. Das originale Nachwort wurde unverändert übernommen, die Fußnoten sämtlich neu eingefügt. Dazu können wir zwei Vertonungen vorlegen, die eigens für diese Auflage entstanden sind.

Es gibt aber noch einen weiteren Grund, dieses verborgene Stückchen studentischer Literatur gerade jetzt wieder aus dem archivalischen Dunkel zu holen. Am 18. Juni 2011 wird auf der Rudelsburg der 25. Allianzkommers stattfinden. Dieses jährliche Convivium ist ein Manifest korporationsstudentischer Beständigkeit, gründet seine Tradition doch im Widerspruch zur damals real existierenden, totalitären DDR. Somit verbinden die Herausgeber mit dieser Schrift auch ihr Kompliment gegenüber der nunmehr legal jubilierenden »Rudelsburger Allianz«.

Aus dem Vorwort von Raimund Lang

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