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Herr Direktor Bullerjahn ist da! [Göttingen]

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Herr Direktor Bullerjahn ist da! Ein vergnüglicher Abend aus dem Göttinger Studentenleben. Musik-CD, DDD, Spielzeit ca. 58 Minuten

Ausführende: »Irmtraut und die 7 Zwerge«, Bläserquintett des Göttinger Symphonie-Orchesters.

Zweierlei verbindet sich mit dem Namen Bullerjahn: die Erinnerung an einen der hervorragendsten Dirigenten des Göttinger Orchesters und die Erinnerung an ein Göttinger Studentenlied, das seinen Namen trägt. Rudolph Bullerjahn war von 1886 bis 1891 Kapellmeister in Göttingen. Er war nicht nur für Symphoniekonzerte, sondern auch für Unterhaltungsmusik zuständig. Auf diesem Gebiet hatte er starke Konkurrenz: die Kapelle des 2. Kurhessischen Infanterieregiments Nr. 82 unter Musikdirektor Meyer, dem »schönen Meyer«, wie man ihn getauft hatte. Im Kampf um die Gunst des Publikums spielten die studentischen Verbindungen eine große Rolle: Die Brunsvigen waren Bullerjahns Anhänger, sie ließen ihn in ihrem Verbindungshaus auftreten, gern zeitgleich mit Konzerten der Regimentskapelle. Und die Studenten sangen Spottlieder, das Lied vom »schönen Meyer«, das Lied »He, wo ist der Bullerjahn?« und »Herr Direktor Bullerjahn ist da« sowie »Willst du mit zum Deutschen Garten?«. Diese Lieder gehörten bis in die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts zum Standardrepertoire der studentischen Korporationen, die sich dort freitags zum Biertrinken trafen und gegen Mitternacht, begleitet von der fünfköpfigen Ratskeller-Kapelle, meist sehr lautstark »den Bullerjahn« sangen.

Inhalt

  1. Herr Direktor Bullerjahn ist da!
  2. Begrüßung
  3. Gaudeamus igitur
  4. Im Krapfenwald’l
  5. Auf Ferienreisen
  6. Hab oft im Kreise der Lieben
  7. Kein Tröpflein mehr im Becher
  8. Kettenbrücken-Walzer
  9. Die Lorelei
  10. Krambambuli
  11. Dort Saaleck, hier die Rudelsburg
  12. La Belle
  13. d’ Helenenthater
  14. Der Käfer und die Blume
  15. ’s gibt kein schöner Leben als Studentenleben
  16. Kurfürst Friedrich (»Wütend wälzt sich einst im Bette«)
  17. Vergnügungszug
  18. Jubel-Fest-Marsch
  19. Herr Direktor Bullerjahn ist da!

Studentengeschichtliche Anmerkung

Köstlich – komisch – kurios: Der Bullerjahn

Wer oder was ist »der Bullerjahn«? Bullerjahn ist zuerst einmal ein Name, nämlich der des einstigen Göttinger Stadtmusikdirektors Rudolf Bullerjahn, geboren mit dem Familiennamen Bullrian am 13. November 1856 in Berlin, eines begabten und beliebten Musikers und Komponisten, dem der durchschlagende Erfolg aber lebenslang verwehrt blieb. 1886 erhielt er die Position in Göttingen, vor allem in Hinblick auf die musikalische Gestaltung des bevorstehenden 150. Gründungs-jubiläums der Universität. Zu seinen Aufgaben gehörte die Zusammenstellung einer leistungs-fähigen Kapelle. Das gelang ihm, und er geriet damit in einen Konkurrenzkampf zur Militärmusik, die unter Leitung des Kapellmeisters Meyer stand. Vor allem im Bereich der Unterhaltungsmusik buhlte man um die Gunst des Publikums und damit auch um Engagements, und dazu gehörten damals auch die Bälle und Stiftungsfeste der Korporationen. Aus diesem Konkurrenzkampf entstand, was unter dem Namen »Bullerjahn« zur studentischen Tradition wurde. Bullerjahn selbst lud nämlich seine Anhänger zu einem Konzert in den »Deutschen Garten« und komponierte dafür zwei Gassenhauer. Der Text ist unbekannter Herkunft und von bezwingender Schlichtheit:

I. »Herr Direktor Bullerjahn, Bullerjahn ist da!
Ist das nicht der wunderschöne Meyer,
ja das ist der schöne Meyer.«
II. »Willst du mit zum Deutschen Garten?
Zick zack Bärenschinken.
Ich kann kaum die Zeit erwarten,
zick zack Bärenschinken.«

Das war’s. Und so einfach kann’s geh’n: die Strophen schlugen ein! In Göttingen entstand ein richtiger Wettstreit zwischen den Fraktionen. So konnte es sein, daß während Meyers Konzerten im »Deutschen Garten« aus dem nahen Korporationshaus der Brunsviga unübertönbar der »Bullerjahn« erklang. Dessen Konzerte wurden zur Tradition, wanderten nach einiger Zeit in den Rathauskeller, und dort wurden die Strophen noch gesungen, als den beiden Kapellmeistern längst keine Knochen mehr wehtaten.

Die horrend schlechte Bezahlung und der Umstand, daß Bullerjahn seine Musiker selbst entlohnen mußte, führten dazu, daß er 1890 Göttingen verließ und ab dann in Polen und Rußland wirkte. Dort legte er sich den armenisierenden Namen Bullerián zu. Ein Gastspiel in Amerika 1892 blieb erfolglos. In Moskau starb er am 7. Januar 1911, wobei (mir) unklar ist, ob die Angabe julianischem oder gregorianischem Kalender folgt – potentiell sind also 13 Tage plus/minus zu kalkulieren. Von seinen etwa 100 Kompositionen – Märsche, Tanzmusik, Lieder, auch kleine Orchesterstücke – sind etliche in Göttingen entstanden, darunter ein Marsch für das Corps Saxonia. Der »Bullerjahn« wurde traditionsgemäß meist am Freitag um Mitternacht im Ratskeller gesungen und im Laufe der Zeit um einige Texte erweitert. Ende der 60er Jahre ging die Tradition in der immer aggressiver werdenden Korporationsfeindlichkeit unter.

Bis man sich im April 2002 ihre wieder erinnerte. Denn »der« Bullerjahn ist mehr als nur ein banales Lied, er war eine Konzertform mit Publikumsbeteiligung. Die Gruppe »Irmtraud und die Sieben Zwerge«, die wiederum aus der »Studentischen Musikvereinigung Blaue Sänger in Göttingen im SV« (Sondershäuser Verband) hervorgegangen ist, und ein Bläserquintett des Göttinger Symphonieorchesters gestalteten im Ratskeller so ein Bullerjahn-Konzert, ein buntes Programm von Walzern, Polkas und Studentenliedern, das vom Bullerjahn-Lied umrahmt wurde. Seither wiederholte man das im Zweijahresrhythmus, wobei vom Konzert des Jahres 2004 besagter CD-Mitschnitt hergestellt wurde. Darauf ist also das Bullerjahn-Lied – leider nur mit seiner ersten Strophe – zu hören, desgleichen sein Universitäts-Festmarsch von 1887, ein rührend-schlichtes Stück, das eher nach einer Bühnenmusik zu Ferdinand Raimund klingt, als nach einem Marsch der Bismarckzeit. Die musikalische Qualität der Aufführung ist höchst professionell, die CD in ihrer Gesamtheit ein Dokument studentischer Musikkultur des späten 19. Jahrhunderts.

Raimund Lang

Studenten-Kurier 2/2006

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