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Suppé, Famous Overtures, darin: Ouvertüre »Flotte Bursche«

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Suppé, Franz von: Famous Overtures, darin: Ouvertüre »Flotte Bursche«. Slovak State Philharmonic Orchestra (Kosice). Ltg: Alfred Walter. Musik-CD, Spielzeit ca. 75 Minuten

Inhalt

  1. The Beautiful Galatea (»Die schöne Galathee«)
  2. Light Cavalry (»Leichte Kavallerie«)
  3. Fatinitza
  4. Boccaccio March
  5. Fortune’s Labyrinth (»Irrfahrt um’s Glück«)
  6. Morning, Noon and Night in Vienna (»Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien«)
  7. Jolly Robbers (»Banditenstreiche«)
  8. Queen of Spades (»Pique Dame«)
  9. Gay Blades (»Flotte Burschen«)
  10. Poet and Peasant (»Dichter und Bauer«)

Eines sei gleich vorausgeschickt: Das Werk heißt »Flotte Bursche«, also ohne Plural-n am Ende! Obwohl diese Schreibweise immer wieder, selbst in den besten Lexika, fehl-korrigiert wird – wahrscheinlich hält man sie für einen Druckfehler. Der Titel der Operette gründet auf dem Wort »die Bursch«, welches die Gesamtheit der (damals, also Mitte des 19. Jh., noch ausschließlich männlichen) Studenten meint.
Es handelt sich um ein heute fast vergessenes Werk des altösterreichischen Komponisten Franz von Suppé (1819–1895), der auch als »Schöpfer der deutschen Operette« (so sein Biograph Otto Keller) gelten kann – ein Wiener Offenbach also. Wien steht hier als Mittelpunkt eines Kulturkreises, der auch als Donaumonarchie bezeichnet wird. Wenn ich Suppé einen Altösterreicher nenne, dann bedeutet das seine Herkunft aus diesem Kulturraum – und damit ein Wienertum, das weit mehr beinhaltet als die rein zufällige Lokalisierung auf einen Geburtsort. Franz von Suppés vollständiger Name ist schon eine Komposition für sich: Er wurde in Split, in Dalmatien also, geboren, das damals den italienischen Namen Spalato trug. Sein vollständiger Name ist Francesco Ezechiele Ermenegildo Cavaliere Suppé Demelli, was auf eine italienische Herkunft schließen ließe, obwohl die Familie väterlicherseits aus dem flämischen Raum stammt. Die Mutter jedoch war eine echte Wienerin, also einigen wir uns doch auf die einfache Variante »Altösterreicher«!
Vom Vater für die Juristerei bestimmt, zeigte sich schon früh sein kompositorisches Können. Als 23jähriger komponierte er eine Messe, studierte dann in Wien Musiktheorie und begann seine professionelle Laufbahn 1840 als Kapellmeister am Theater in der Josefstadt. Er schrieb die Musik für eine Unzahl von Possen, Farcen und Volksstücke, ehe er mit der neuen Form des Singspiels, der Operette, sein eigentliches Metier fand. Auch hierin weist sein Œvre eine beträchtliche Zahl auf, von der sich nur wenige auf der Bühne gehalten haben, aber immerhin genug, um in ihm noch heute einen großen Könner dieser Gattung zu sehen. Erwähnt werden müssen jedenfalls die »Fatinitza«, »Die schöne Galathee«, die »Leichte Kavallerie«, die »Banditenstreiche« und sein Meisterwerk, der »Bocaccio«.
»Flotte Bursche« entstand als seine vierte Operette und wurde am 18. April 1863 am Wiener Kaitheater am Franz-Josephs-Kai uraufgeführt, an dem Suppé damals Kapellmeister war. Die Handlung ist schlicht und einfach: Einige Heidelberger Studenten nehmen einem Wucherer mit einer kleinen Gaunerei etwas Geld ab, um damit die Hochzeit eines Liebespaares finanzieren zu können. Das war’s. Aber Suppé macht aus der dürftigen Vorlage eine schwungvolle Szenerie und landet einen Riesenerfolg! Die Kritik vermerkt als Grund dafür schon damals nicht die träge Geschichte, sondern die melodische Spritzigkeit unter Einfluß Meyerbeer’scher und Verdi’scher Thematik und der reichlichen Verwendung von Studentenliedern. Das ganze einaktige Werk besteht aus neun musikalischen Nummern, deren letzte der Chor »Wo flotte Bursche [sic!] sich vereinigen« bildet. Sieben Wochen nach der Uraufführung brennt das Kaitheater ab, aber der Impresario Karl Treumann übernimmt daraufhin das Karltheater und eröffnet es schon zwei Monate später mit »Flotte Bursche«. Im folgenden Jahr wird das Werk auf ausdrücklichen Wunsch der Kaiserin Elisabeth anläßlich des Besuches ihres Bruders, des Prinzen Ludwig von Bayern, aufgeführt. Und am 3. August 1867 findet unter gewaltigem Jubel die 100. Vorstellung statt.
Daß wir den Titel heute überhaupt noch kennen, verdanken wir der Ouvertüre, die ein reines Studentenlieder-Potpourri ist, von Suppé meisterhaft arrangiert und instrumentiert! Die darin verwendeten Melodien zu erkennen, ist eine beliebte Übung, und dennoch scheitern die meisten schon am allerersten Thema, dem flotten Bläserauftakt: Dieses Lied war einst so populär wie Suppés Operette und ist heute genauso vergessen; wir finden es aber in manchem alten Liederbuch, so schon bei Göpels 1847 oder im Leipziger Commersbuch von 1864. Komponist und Textautor sind ungenannt, die Überschrift lautet »Die lustigen Käuze« und der fünfstrophige Text beginnt mit den Worten »Minervens Vogel war ein Kauz, Herr Bruder, das ist simpel, drum sind auch lust’ge Käuze wir und keine dicken Gimpel!« Danach folgen in munterer Aneinanderreihung und durch kurze Interludien verbunden »Trinken, sprach Anakreon«, »Krambambuli«, »Vivat Bacchus«, das »Gaudeamus« (das zeitlich genau am Mittelpunkt des Werkes beginnt), »Studio auf einer Reis’« und schließlich »Ça ça geschmauset«.
Der Komponist war den Studenten sehr zugetan, denn bereits im stürmischen Jahr 1848 vertonte er, der damals selbst Mitglied der Nationalgarde war, als einer der ersten Ludwig August Frankls aufputschenden Text »Die Universität« (Was kommt heran mit kühnem Gange?) und versah die Komposition mit der Widmung »Unseren hochherzigen Studenten«; mit gleicher Widmung folgte kurz darauf das Lied »Das waren die braven Studenten« von Adolf Buchheim, das auch Albert Lortzing für Männerchor in Töne setzte. Und aus dem Fuchslied »Was kommt dort von der Höh’«, das mit zahlreich variierten und auf Flugblättern weitergereichten Strophen zur verbotenen »Wiener Marseillaise« avancierte, formte er seine köstlichen »Humoristischen Variationen«.
In späteren Jahren wandte sich der populär gewordene Meister wieder der geistlichen Musik zu, schrieb ein Oratorium, ein Requiem und die »Missa Dalmatica«. Aus seinen zahlreichen Liedkompositionen ragt das »O du mein Österreich« heraus, das den Charakter einer zweiten Nationalhymne annahm. In Erinnerung blieb er aber doch als Sohn der heiteren Muse, in dessen Musikalität sich Wiener Sentiment und italienische Leichtigkeit wunderbar verbanden.
Raimund Lang

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