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Farkas, Ballett »Die listigen Studenten« [DVD]

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Ferenc Farkas, Ballett »Die listigen Studenten«. DVD, Spielzeit ca. 75 Minuten, Aufnahme aus dem Jahr 1948/49 (color).

Zusätzlich: Gyulia Harangozo Sen. / Johann Strauss: Platzkonzert (Ballett)

Es ist sicher nicht als große Entdeckung zu bezeichnen. Aber ein liebenswürdiges Kuriosum ist es allemal, was vor einigen Monaten in Ungarn als DVD erschien: Eine Gesamtaufnahme des Ballettes »Die listigen Studenten« des Komponisten Ferenc Farkas.

Der Name des Komponisten erfreut sich in Ungarn weit größerer Beliebtheit als bei uns – hierzulande verblaßt er hinter seinen etwas älteren Zeitgenossen Bela Bartok und Zoltan Kodaly und seinen Schülern György Ligeti, György Kurtag und Sàndor Szokolay; er steht gewissermaßen für eine »Zwischengeneration«.

Fast ein Jahrhundert umspannt sein Schaffen; am 15. Dezember 1905 kam er im westungarischen Nagykanizsa zur Welt und starb am 10. Oktober 2000 in Budapest. Er studierte zuerst Klavier, später auch Komposition in Budapest und an der Accademia di Santa Cecilia in Rom, wo Ottorino Respighi sein Lehrer war. Nach kompositorischer Arbeiten für den Film in Wien und in Kopenhagen kehrte er nach Ungarn zurück und lehrte zuerst in Kolozsvàr (Klausenburg), dann in Székesfehérvàr (Stuhlweißenburg) und schließlich an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Sein Œvre umfaßt etwa 700 Kompositionen in allen Sparten; besonders interessant sind seine kammermusikalischen Werke für seltene Instrumente wie das Alphorn oder das Baryton (ein barockes Streichinstrument aus der Familie der Gamben). Von etlichen Werke erarbeitete er verschiedene instrumentale Versionen.

Stark von der ungarischen Volksmusik und der italienischen Tradition geprägt, ist er stilistisch anfangs am ehesten dem Neoklassizismus zuzuorden. Er galt er als brillanter Meister der Instrumentation und als herausragender und hochgebildeter, humanistisch geprägter Musikpädagoge, der sich auch mit den Strömungen seiner Zeit wie der dodekaphonen Kompositionweise (Zwölftontechnik) auseinandersetzte und diese Erfahrungen in sein Schaffen aufnahm. Zahlreiche nationale und internationale Preise, darunter der Kossuthpreis, der Herderpreis und der Ritterstand des italienischen Verdienstordens, bezeugen seine fachliche Anerkennung. In seinen vokalen Werken geistlichen und weltlichen Inhaltes, welche auf die Vorlagen von 130 Dichtern von der Antike bis zur Gegenwart zurückgreifen, finden sich 13 verschiedene Sprachen. Mit dieser Internationalität hob er sich von Bartok und Kodaly ab. Zu seinen erfolgreichsten Werken zählen die Oper »Der Wunderschrank« (1942), die Kantate »Der Brunnen des heiligen Johannes« (1945), das »Concerto alla antica« (1964) und das »Requiem« (1992). Angesichts der Renaissance, welche der ungarische Dichter Sàndor Marai (1900–1989) in den letzten Jahren im deutschen Kulturraum erlebte, ist der Hinweis interessant, das Farkas 1980 aus dessen Roman »Ein Herr aus Venedig« von 1943 eine Oper formte.

Zweifellos nicht zu den richtungweisenden Werken gehört das 1949 entstandene Ballett »Furfangos diàkok«, zu deutsch »Die listigen Studenten«, ein liebenswürdiges Tanzspiel von thematischer Belanglosigkeit. Die Geschichte spielt im Debrecen des 18. Jh. Dort macht während des Markttages der arme Student Adam der Tochter des Rektors den Hof. Diese aber ist einem anderen, bei den Kommilitonen ob seiner Streberhaftigkeit wenig geschätzten Studiosus versprochen. Nun erlauben sich die Studenten zuerst einige Späße mit den Professoren und machen dann den ungeliebten Nebenbuhler stockbetrunken, sodaß die Geschichte schließlich einen glücklichen Ausgang zugunsten des mittellosen Adam findet.

Die nun in Ungarn vorgelegte DVD ist offenbar eine Fernsehfassung der Uraufführung von 1949. Wer die leichte Muse liebt, der wird auf seine Rechnung kommen, denn die Musik ist charmant und schwungvoll (das Orchester der Ungarischen Staatsoper wird von Gedeon Fráter geleitet) und das Ensemble der Budapester Staatsoper bietet gekonntes folkloristisch-klassisches Ballett. Eine Rarität, von deren Existenz bislang kaum etwas bekannt war  – für Sammler jedenfalls ein Gustostückchen, für Musikliebhaber hingegen eine Randerscheinung.

Raimund Lang (SK)

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