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von Seckendorff / Hauser (Hg.), Von den in Deutschland gewöhnlichen Gebräuchen bei Duellen

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Peter Hauser (Hg.), Von den in Deutschland gewöhnlichen Gebräuchen bei Duellen. 104 Seiten, Format 13 × 18,5 cm, Paperback.

Auf dem Kontinent gilt allgemein der 1836 in Frankreich erschienene »Essai sur le Duel« des Comte de Chatauvillard (1799–1869) bzw. der darin enthaltene »Code du Duel« als das älteste Duellhandbuch. Dieses Werk ist wohl der berühmteste Duellratgeber, und daher wurde er auch mehrfach, erstmals 1839, ins Deutsche übersetzt. Herausgeber Peter Hauser hat nun jedoch ein Büchlein entdeckt, das wohl tatsächlich das älteste bekannte Duellhandbuch des europäischen Festlandes ist: »Von den in Deutschland gewöhnlichen Gebräuchen bei Duellen und über die Mittel die Duelle abzustellen«. Es wurde 1804 anonym im »Comptoir der Literatur« in Leipzig publiziert.

Als Verfasser konnte Freiherr Christian Adolph von Seckendorff (geb. 4. Oktober 1767 zu Meuselwitz bei Altenburg, gest. am 29 August 1833 in Luzern) ermittelt werden.

In seinem Buch über die Duelle beurteilt der Autor den Zweikampf vordergründig recht kritisch, erklärt ihn aber schließlich als für Ehrenmänner, d. h. vor allem Adlige und Offiziere, unvermeidbar und unersetzlich.

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de Chautauvillard, Duell-Codex
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