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Beethoven, Ouvertüren (darin: »Musik zu einem Ritterballett«)

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Beethoven, Ouvertüren Vol. 2. Musik-CD, Spielzeit ca. 72 Minuten.

Nicolaus Esterházy Sinfonia, Béla Drahos.

Inhalt

  1. Die Weihe des Hauses, Op. 124
  2. Namensfeier, Op. 115
  3. Leonora, No. 1, Op. 138
  4. Leonora, No. 2, Op. 72
  5. König Stephan, Op. 117
  6. Musik zu einem Ritterballett, WoO 1
  7. Trauermarsch für Leonore Prohaska, WoO 96/4
  8. Triumphmarsch für Tarpeja, WoO 2a


Studentengeschichtliche Anmerkung:

Hat Ludwig van Beethoven (1770–1827) ein Studentenlied geschrieben oder zumindest ein solches in seinem Werk verwendet? Die Antwort darauf ist nur mit Verzögerung möglich und bringt es bestenfalls auf ein »vielleicht«.
Tatsächlich finden sich unter Beethovens Werken zwei Vertonungen, die dem Studentenlied nahestehen. Schon 1797 hatte er sich mit Goethes »Bundeslied« (»In allen guten Stunden«) beschäftigt und daraus später eine kantatenartige Komposition für zwei Solostimmen, dreistimmigen Chor und Blasinstrumente gemacht, die 1825 als op. 122 verlegt wurde. Dieses ursprüngliche Hochzeitslied (siehe SK 4/1996, S. 9ff) wurde mit leicht verändertem Text zum Kommerslied, allerdings in der Vertonung Carl Friedrich Zelters, wobei interessant ist, dass die ersten sechs Töne bei Zelter und Beethoven fast identisch sind.
Noch früher, schon um 1790, hat er eine Weise zu Goethes »Mit Mädeln sich vertragen, mit Männern rumgeschlagen« für Bassstimme und Orchester verfasst, das als WoO (Werk ohne Opuszahl) 90 in seinem Werkkatalog geführt wird. Der Text stammt aus Goethes Singspiel »Claudine von Villa Bella« von 1776 und wurde mehrfach vertont (Reichardt, Schubert, Humperdinck, Wolf). In einige Kommersbücher ging er – mit vielerlei Zudichtungen – zur Volksweise »Im Wald und auf der Heide« ein.
Beide Kompositionen Beethovens können also nicht wirklich studentenmusikalischen Anspruch erheben. Wenn überhaupt, kann dies nur ein einziges, sehr früh entstandenes Werk, nämlich ein Satz aus der wenig bekannten »Musik zu einem Ritterballett«.
Als Ballettkomponist ist Beethoven nur mit seinen »Geschöpfen des Prometheus« op. 43 hervorgetreten, das 1801 in Wien uraufgeführt wurde und dessen Ouvertüre bleibenden Eingang ins Repertoire gefunden hat.
Doch bereits in seiner Bonner Frühzeit, 1791, entstand seine erste kleine Ballettkomposition. Beethoven war damals noch ohne künstlerischen Rang, aber sein Name erschien immerhin bereits im »Historisch-biographischen Lexikon der Tonkünstler« von 1790 mit dem lapidaren Vermerk, er habe »einige Lieder … als Versuche seiner Komposition stechen lassen«. Ob sich darunter auch jenes befand, das unsere Aufmerksamkeit erregt, lässt sich nicht mehr feststellen.
Die ursprünglich namenlose »Musik zu einem Ritterballett« war ein Auftragswerk des Grafen Ferdinand Ernst von Waldstein (1763–1823), einem Aristokraten böhmischer Abstammung, der damals im Dienste des Deutschen Ordens in Bonn lebte und ein Förderer Beethovens wurde; der widmete ihm 1804 seine Klaviersonate Nr. 21 op. 53, die »Waldsteinsonate«. Der junge Graf führte in Bonn ein standesgemäßes Leben und bedurfte für seine privaten Feste auch mancher Gesellschaftsmusik. Eine solche gab er im Karneval 1791 bei Beethoven in Auftrag, und so entstand das kleine Ritterballett, eine etwa 13-minütige achtsätzige Szenenfolge, die am Abend des 6. März im Redoutensaal des Bonner kurfürstlichen Schlosses von den Adeligen selbst aufgeführt wurde – unter Waldsteins, nicht unter Beethovens Namen!
Der 6. März 1791 war der Fastnachtssonntag, man befand sich also mitten im Karnevalstaumel. Da wir über die Entstehung des Werkes keine detaillierten Kenntnisse haben, ist nicht wirklich auszuschließen, dass der kunstsinnige Graf einige Ideen und Melodien zu diesem Werk selbst beisteuerte, wobei ihm der Aachener Tanzmeister Habich mit choreographischem Rat zur Seite stand. Beethovens Urheberschaft wurde erst 1838 durch seinen Jugendfreund Franz Gerhard Wegeler (1765–1848) in dessen »Biographischen Notizen über Ludwig van Beethoven« publik gemacht und das Werk, Beethovens erste Arbeit für die Bühne, erhielt erst hier seinen Titel. Beethoven selbst hat diese frühe Produktion keiner Opuszahl für wert befunden, erst im Werkkatalog der Musikwissenschaftler Georg Kinsky und Hans Halm aus dem Jahr 1955 erscheint es als WoO 1.
Ein zeitgenössischer Bericht über die Aufführung spricht von einem »Ballett in altdeutscher Tracht« und betont, dass der Autor »darin auf die Hauptneigungen unserer Urväter zu Krieg, Jagd, Liebe und Zechen Rücksicht genommen« hätte. Tatsächlich handelte es sich wahrscheinlich um eine Art von bewegten »lebenden Bildern«, einer Balleinlage also mit den Sätzen Marsch/Deutscher Gesang/Jagdlied/Romanze/Kriegslied/Trinklied/Deutscher Tanz/Coda, wobei der Hochadel seine eigenen Traditionen verspielt in Szene setzte.
Ob die als »Lied« bezeichneten Stücke wirklich gesanglich dargeboten wurden, ist genauso offen, wie uns jegliche Informationen über die Form der Darbietung fehlen. Spekulation bleibt daher auch der Ansatz, das »Trinklied« mit studentischer Kneiperei in Verbindung zu bringen, aber es gibt dafür ein Indiz, nämlich den Zusatz »Mihi est propositum« in der Partitur. Nun ist es durchaus wahrscheinlich, dass dem Bonner Beethoven studentischer Gesang in seiner Heimatstadt oft begegnet war. Zwar wurde die Universität erst 1818 gegründet, doch bestand seit 1777 eine Kurkölnische Akademie mit vier Fakultäten, welche seit 1786 auch über das kaiserliche Privileg zur Verleihung des Doktorgrades verfügte. Der junge Beethoven wuchs also durchaus in einer Studentenstadt auf.
Allerdings ist die von ihm verwendete Weise nirgends nachweisbar, was die Vermutung nährt, es handle sich um eine Eigenkomposition und der Hinweis auf das alte lateinische Lied des Archipoeten, das als erstes Produkt der Kneippoesie gilt (siehe SK 4/1997, S. 10 ff.), sei nur assoziativ zu verstehen. Auch entspricht der Notenverlauf nicht der Silbenzahl des literarischen Vorbildes, lässt sich diesem aber rhythmisch anpassen. Jedenfalls kann man sich ein Szenarium pokulierender Studiosen zu dieser einfachen, etwas plumpen Melodie durchaus vorstellen – auch dramaturgisch passt sie in die Facetten aristokratischer Ausbildung und Lebensgestaltung.
Wie gesagt, es bleibt beim ›vielleicht‹. Dieser Grad der Wahrscheinlichkeit muss reichen, um im Frühwerk des später zum »Titanen« gereiften Beethoven eine kleine studentische Szene erkennen zu dürfen.

Raimund Lang in Studenten-Kurier 2/2012

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