WarenkorbWarenkorb    KasseKasse  

akadpress

Studentika-Versand und Druckerei

Schnell und einfach bestellen – auch ohne Anmeldung


Startseite
  
Bücher
  
CDs und DVDs
  
Wir drucken für Sie
  Startseite » Katalog » CDs und DVDs » Alle Audio-CDs » LOW Mein Konto  |  Warenkorb  |  Kasse   
Kategorien
CDs und DVDs (244)
  Alle Audio-CDs (244)
    Neu bei akadpress (38)
    Studentenlieder (6)
    Studentisches (29)
    Musica studentica (16)
    Stud. Hörbücher (3)
    Volkslieder (6)
    Märsche (9)
    Extra: Salonmusik (24)
    Extra: Barmusik (16)
    Sonstiges (7)
  Daten-CDs
Bücher (753)
Kalender
Couleurartikel
Kostenlos
Neue Produkte Zeige mehr
Johannsen, Hiebe und Liebe (Band III)
Johannsen, Hiebe und Liebe (Band III)
25,90 Euro
inkl. 7 % MwSt.
zzgl. Versandkosten

Produktsuche
 
Schnellsuche
Erweiterte Suche
Kontakt
E-Mail info@akadpress.de
Tel. (02 01) 43 55 41-00 *
Fax (02 01) 43 55 41-01

* 8 bis 20 Uhr                      
Weiterempfehlen
 
Empfehlen Sie diesen Artikel einfach per E-Mail weiter.
Sonderangebote Zeige mehr
Louis Ferdinand Prinz von Preußen: An mein Potsdam (Alle Kompositionen)
Louis Ferdinand Prinz von Preußen: An mein Potsdam (Alle Kompositionen)
11,50 Euro
7,90 Euro
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten

Lilburn, Orchestral Works (darin: »Processional Fanfare«)

     8,00 Euro
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten
  
 

Douglas Lilburn, Orchestral Works. Musik-CD, Spielzeit ca. 75 Minuten.

New Zealand Symphony Orchestra, James Judd

Inhalt

  1. Aotearoa – Overture (1940)
  2. A Birthday Offering (1956)
  3. Drysdale Overture (1937, rev. 1986)
  4. Forest (Tone Poem) (1936)
  5. A Song of Islands (Tone Poem) (1946)
  6. Festival Overtute (1939)
  7. Processional Fanfare (1961, rev. 1985)

Die Victoria University befindet sich in Wellington. Wellington hat eine halbe Million Einwohner und ist seit 1863 die Hauptstadt von Neuseeland, in dessen geographischem Mittelpunkt es liegt: an der Südspitze der Nordinsel. Neuseeland ist seit 1947 Mitglied des Commonwealth, sein Staatsoberhaupt ist also die Britische Königin, die in London residiert. Die Entfernung zwischen den beiden Städten beträgt etwa 22.000 Kilometer – Luftlinie. Sie sind also Antipoden.
Die Victoria University wurde 1897, zum Anlass des 60-jährigen Thronjubiläums der Königin Victoria, gegründet und ist eine von zwei Hohen Schulen der Metropole (die andere ist die 1927 gegründete Massey-University). An ihren sieben Fakultäten, die auf vier Campi im Stadtgebiet verteilt sind, studieren etwa 25.000 Studenten. Sie führt den Wahlspruch Sapientia magis auro desideranda: Weisheit ist wertvoller als Gold.
Die Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften führt auch einen Fachbereich für Musik. Dorthin wurde 1947 ein junger Dozent berufen, ein Neuseeländer aus der einsamen Bergwelt nördlich von Wellington. Er hatte ein Musikstudium in Christchurch begonnen, dann aber, 1937, die 22.000 Kilometer zurückgelegt, um sich in Old Europa ausbilden zu lassen. In London hatte er einen prominenten Lehrer gefunden: Ralph Vaughan Williams (1852–1958), der damals zu den führenden Köpfen nicht nur der englischen Musikwelt zählte. Mit diesem Rüstzeug kehrte er 1940 nach Christchurch zurück, erhielt Preise für seine ersten, noch in London entstandenen Kompositionen, lehrte und schloss sich einer avantgardistischen Künstlergruppe an. 1946 erlebte er hier die Gründung des New Zealand Symphony Orchestra, das später zum wichtigsten Medium seines künstlerischen Schaffens wurde. Seine Ouvertüre »Aoteaora« (das Maori-Wort für Neuseeland) von 1940, zur Hundertjahrfeier der Vereinigung Neuseelands mit dem British Empire in London uraufgeführt, gilt in Ozeanien heute als Klassiker.
Douglas Gordon Lilburn (1915–2001) wurde zum Vater einer neuseeländischen Musiktradition. Hier hatte zwar bereits der Australier Alfred Hill (1872–1960), der sein Handwerk in Leipzig erlernt hatte, kompositorisch gewirkt, doch blieb er ein Leben lang der europäischen Romantik verhaftet. Auch Lilburn konnte anfangs den Schatten seines spätromantischen britischen Lehrmeisters nicht verleugnen; wie dieser schöpfte er aus der Landschaft seiner Heimat und schrieb farbenreiche sinfonische Bilder. Unüberhörbar ist auch die Nähe zu Sibelius, selbst Wagner bleibt nicht unreflektiert. Lilburns Beziehung zu Vaughan Williams blieb bis zu dessen Tod eine innige.
Doch stilistisch löste er sich bald von seinem Vorbild, begann in Zwölftonreihen und serieller Technik zu komponieren und beschäftigte sich in der zweiten Lebenshälfte – ab 1970 mit einer Professur in Wellington ausgestattet – ambitioniert mit elektronischer Musik. Schon in seinem später gedruckten Vortrag »A Search for Tradition« von 1946 legte er dar, dass sich das Schaffen eines Künstlers, der auf keine gewachsene Tradition aufbauen oder reagieren kann, aus der Wahrnehmung seiner Umgebung und dem daraus erwachsenen Selbstverständnis entwickeln müsse.
1969 verlieh ihm Neuseelands älteste Universität, jene von Otago im Süden des Landes, ihr Ehrendoktorat. 1988 ehrte ihn der Staat mit der Verleihung seiner höchsten Auszeichnung: dem erst 1987 gestifteten »Order of New Zealand«.
Bereits 1961 hatte Lilburn für die Abschlussfeier des Universitätsjahres ein kleines Stück für drei Trompeten und Orgel geschrieben, eine Entrada nach Purcellscher Art, die den Einzug der Ehrenpersonen begleiten sollte. 1985 orchestrierte er den Orgelpart dieser Prozessionsfanfare (»Processional Fanfare«). Sie erklingt seither bei den Graduierungszeremonien der Victoria Universität.
Nur vier Minuten dauert diese Festmusik für Trompeten und kleines Orchester. Ihr zentrales musikalisches Thema ist bestens bekannt: es ist unser Gaudeamus igitur. Unser? Der akademische Gruß von den Antipoden beweist, dass es sich dabei wirklich um ein Welt-Studentenlied handelt.

Raimund Lang, »Studenten-Kurier« 1/2013

Informationen
Rückruf-Service

Sie möchten lieber telefonisch bestellen?
Sie möchten beraten werden?

Wir rufen Sie an. Kostenlos.

Warenkorb Zeige mehr
1 × Balder, Frankonia-Bonn 1845–1995. Die Geschichte einer deutschen Burschenschaft
1 × Barbasetti, Ehren-Kodex
1 × Balder / Richter, Korporierte im amerikanischen Bürgerkrieg
1 × Bertrams (Hg.), Als Student in Königsberg
1 × Balder, Korporationsleben in Königsberg
1 × Becker (Hg.), Würzburger Couleurkarten
185,20 Euro
Verlagsinfo
Favoriten
  1. Löns/Jöde, Lieder aus dem kleinen Rosengarten
  2. Zogen einst fünf wilde Schwäne. 24 Lieder aus Ostpreußen
  3. Kneipgesang
  4. Studentenlieder
  5. Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren
  6. Kunz, Deutsche Universitätslieder (German University Songs) (2 CDs)
  7. Der große Zapfenstreich. Deutsche Märsche
  8. Brahms, Akademische Festouvertüre
  9. Märsche und Balladen aus den Freiheitskriegen 1813–1815
  10. Traditions-Märsche (2 CDs)
  11. von Karajan, Preußische und österreichische Märsche
  12. Frauenkirche Dresden, Orgelmusik von Bach, Reger, Frickhoeffer und Bunk, Vol. 2
  13. Louis Ferdinand Prinz von Preußen: An mein Potsdam (Alle Kompositionen)
  14. Schwarz-Rot-Gold!
  15. Liszt, Gaudeamus igitur
[HTML-Syntax überprüfen]