WarenkorbWarenkorb    KasseKasse  

akadpress

Studentika-Versand und Druckerei

Schnell und einfach bestellen – auch ohne Anmeldung


Startseite
  
Bücher
  
CDs und DVDs
  
Wir drucken für Sie
  Startseite » Katalog » CDs und DVDs » Alle Audio-CDs » PaM Mein Konto  |  Warenkorb  |  Kasse   
Kategorien
CDs und DVDs (244)
  Alle Audio-CDs (244)
    Neu bei akadpress (38)
    Studentenlieder (6)
    Studentisches (29)
    Musica studentica (16)
    Stud. Hörbücher (3)
    Volkslieder (6)
    Märsche (9)
    Extra: Salonmusik (24)
    Extra: Barmusik (16)
    Sonstiges (7)
  Daten-CDs
Bücher (753)
Kalender
Couleurartikel
Kostenlos
Neue Produkte Zeige mehr
Johannsen, Hiebe und Liebe (Band II)
Johannsen, Hiebe und Liebe (Band II)
25,90 Euro
inkl. 7 % MwSt.
zzgl. Versandkosten

Produktsuche
 
Schnellsuche
Erweiterte Suche
Kontakt
E-Mail info@akadpress.de
Tel. (02 01) 43 55 41-00 *
Fax (02 01) 43 55 41-01

* 8 bis 20 Uhr                      
Weiterempfehlen
 
Empfehlen Sie diesen Artikel einfach per E-Mail weiter.
Sonderangebote Zeige mehr
Louis Ferdinand Prinz von Preußen: An mein Potsdam (Alle Kompositionen)
Louis Ferdinand Prinz von Preußen: An mein Potsdam (Alle Kompositionen)
11,50 Euro
7,90 Euro
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten

Pa Madagaskar & Mohrens Sista Suck (2 CD’s)

     24,00 Euro
inkl. 19 % MwSt.
zzgl. Versandkosten
  
 

Pa Madagaskar & Mohrens Sista Suck. 2 Musik-CD’s, Spielzeit CD 1 ca. 60 Minuten, CD 2 ca. 71 Minuten.

Inhalt


    CD 1
    Akt I
  1. Ouverture
  2. Kör (Hell Dig)
  3. Gudinnan Rakkas Fest
  4. Barcarole (Där Till Vila)
  5. Leve Uffo
  6. Recitativ Och Aria (I Människoätare)
  7. Hell!
  8. Trio (En Stor Kanot)
  9. Mon Dieu!
  10. Kupletter (Jag Var Student)
  11. Sådana Magnifika
  12. Rondo (Främst Av)
  13. Vad Främlingen
  14. Final (Vad Ser)
  15. Akt II
  16. Ja, Men Kära
  17. Visa Och Duett (En Kejsare)
  18. Leve Vi Själva
  19. Romans (Vill Till Bulbuls)
  20. Det Okonstlade
  21. Recitativ/Cavatina (Ha, Falska)
  22. Du Falska Mö
  23. Marsch Och Kör (Länge Leve)
  24. Mitt Goda Folk
  25. Duett (För Dig)
  26. Du Får Ej Neka
  27. Final (Skön Som Ur Vågen)


    CD 2
  1. Akt I
  2. Akt II
  3. Akt III
  4. Akt I
  5. Ouverture
  6. Kör
  7. Varcarole
  8. Recitativ Och Aria
  9. Trio
  10. Kupletter
  11. Rondo
  12. Final
  13. Akt II
  14. Visa Och Duett
  15. Romans
  16. Recitativ/Cavatina
  17. Marsch Och Kör
  18. Duett
  19. Final

Des Studenten Hang zur Parodie hat sich künstlerisch in den sogenannten Bieropern niedergeschlagen. Die aber sind kein rein deutschsprachiges Phänomen. Eine Spielart davon ist in Europas höchstem Norden durchaus populär.
„Spex“ ist der Fachbegriff für die Art der studentischen Lustspiele mit Musikbegleitung, wie sie in Schweden und dem ihm lange zugehörenden Finnland seit Jahrhunderten gepflogen werden. Ursprünglich waren es Parodien auf die klassische römische Literatur – das Kunstwort Spex (neutrum) hat im lateinischen spectaculum seine Wurzel.
Die ersten Produktionen, die als Vorläufer dieser Gattung betrachtet werden können, wurden bereits in der Mitte des 16. Jh. als Parodien auf klassische lateinische Theaterstücke verfasst. Die Studenten führten ursprünglich die lateinischen Originale auf, begannen aber bald eigene Stücke zu schreiben und fanden dabei schnell zu einer humoristischen Verfremdung der Vorbilder.
In der zweiten Hälfte des 19. Jh. bildete sich dann die bis heute gültige Form heraus, die Gesangseinlagen nach bekannten Melodien von der Klassik über die Folklore bis zur zeitgenössischen Jugendmusik vorsieht und dem Publikum ein hohes Maß an Mitgestaltung durch Zurufe einräumt: Die bei den österreichischen Bieropern gängige Wiederholungsforderung „No amol!“ – eine volkstümliche Variante des in italienischen Opernhäusern üblichen „Bis!“ für ein Dacapo – lautet im Schwedischen „Omstart!“, wörtlich: Neubeginn, also von vorne.
Vor allem die traditionsreichen Universitätsstädte Uppsala (Universitätsgründung 1477) und Lund (1666) pflegen dieses Erbe, das nach einem kurzen Abebben im Zuge der 68er-Bewegung schnell wieder Zuspruch bekam. Kenner vermögen die Spex sogar nach ihrer Herkunft zu unterscheiden: Gereimte Verse entsprechen der Uppsala-Tradition, während in Lund die Prosa bevorzugt wird. In Finnland entwickelten sich erst ab den 30er-Jahren des 20. Jh. eigene Spex (Speces) nach schwedischem Vorbild, vor allem an der Universität von Helsinki (gegr. 1640).
Die beiden ältesten überlieferten Spex sind eine Zauberflötenparodie aus Uppsala von 1851 und eine Stockholmer Jenny-Lind-Parodie von 1850 (die schwedische Primadonna, 1820-1887, genoss damals Weltruhm). Allerdings sind die Namen älterer, aber verlorener Stücke wie „Rudolf eller Blodbadet på Sicilien“ (Rudolf oder das Blutbad in Sizilien) oder „Den försvunna Diamanten eller Hat utan Kärlek“ (Der verschwundene Diamant oder Hass ohne Liebe) bekannt.
Die deutsche Popzeitschrift „Spex“ hat übrigens nichts damit zu tun; sie leitet ihren Namen von einer britischen Punk-Band her.
Die Aufführungen finden öffentlich statt, was natürlich eine entsprechende Qualität erfordert. So entwickelten sich richtige Spex-Ensembles aus der Studentenschaft, vereinsmäßig organisierte Gruppen mit eigenen Formen und Regeln, aber auch mit intensiver Probenarbeit, die durchaus konkurrierend auftreten. An der Stockholmer Universität (gegr. 1878) soll es mehr als ein Dutzend davon geben. Sogar eigene Meisterschaften – „Spexiaden“  – finden landesweit statt. Frauen hatten übrigens – auch das eine Identität mit der „echten“ Oper und der deutschen Bieroper – lange Zeit keine Auftrittserlaubnis. Frauenrollen wurden mit Männern besetzt. Erst 1975 trat erstmals eine Frau in einem Lunder Spex auf. Inzwischen ist auch die Umkehrung üblich, also die Darstellung einer Männerfigur durch eine weibliche Darstellerin.
Schon seit geraumer Zeit liegen Spex auch auf Tonträgern vor. Der schwedische Label „Bis Northern Lights“ brachte zwei Mitschnitte heraus, die im Februar/März 1997 in Uppsalas zentraler Konzert- und Kongresshalle, dem Alvénsalen, entstanden sind. Die Initiative ging aber von Schwedens ältester Studentennation aus, der Södermans-Nerikes in Uppsala, die ihre Tradition auf 1595 zurückführt und heute etwa 3.000 Mitglieder zählt.
Darauf befindet sich „Liebe und Tod oder Des Mohren letzter Seufzer“ (im Original „Kärlek och död eller Mohrens sista suck“) von Petrus Blomberg (1841–1907) und Julius Bagge (1844–1890) nach einem Libretto von Per Elfvik (1842–1880). Dieses 1865 in Uppsala uraufgeführte Spex ist eines der ältesten erhaltenen und schon anhand der Lebensdaten der Autoren als echte Studentenproduktion zu erkennen. Die Handlung spielt im spätmaurischen Andalusien und schildert die Liebesgeschichte einer spanischen Donna mit einem muselmanischen Prinzen, die in beidseitiger Entleibung endet. Ungewöhnlich daran ist, dass es sich hier eben nicht um übernommene Musiken, sondern um Originalkompositionen handelt. Diese wurden 1909 orchestriert und werden seither nicht vom Klavier, sondern vom Orchester begleitet.
Blomberg wurde Komponist, Organist und vor allem ein gefeierter Sänger, während sein Partner Bagge die erfolgreiche Laufbahn eines Musikverlegers einschlug.
Das zweite Werk dieser CD heißt „På Madagaskar“ („Nach Madagaskar“) und stammt von Anton Kull (1846–1916) und August Forssman (1846–1916) auf einen Text von Hugo Montgomery-Cederhjelm (1847–1872). Es handelt sich ebenfalls um studentische Originalkompositionen aus dem Jahr 1869, die im April 1870 zur Uraufführung gelangten und später orchestriert wurden. Entstanden ist das Opus laut Überlieferung in einer einzigen Nacht beim Punschtrinken auf dem Haus der Studentennation. Natürlich geht es auch hierin um eine groteske Liebes-geschichte, diesmal um eine madegassische Häuptlingstochter, die sowohl von einem schwedischen Studenten als auch von einem französischen Forscher begehrt wird. Eine Schlüsselrolle kommt dabei einem einheimischen Menschenfleischproduzenten zu, doch die Geschichte endet versöhnlich mit einer landestypischen Hochzeit.
Während von Anton Kull keine weiteren Lebensdaten vorliegen, wissen wir von Forssman, dass er Theologie studierte und Pfarrer wurde, dazu aber auch Musik unterrichtete und Chöre leitete.
Beide Werke sind leichte Buffoopern, die sich dem Hörer mühelos erschließen. Die großen Vorbilder wie Offenbach, Suppé und Johann Strauß sind freilich nicht zu überhören und wollten von den fast jugendlichen Schöpfern wohl gar nicht geleugnet werden: Alles ist Parodie.
Der Aufnahme ist ein umfangreiches booklet beigefügt, dessen Aufsätze zwar Kenntnisgewinn versprechen, aber leider nur in schwedischer Sprache gehalten sind; allein die Inhaltsangaben erscheinen auch in Englisch. Es spielt die Södermanlands-Nerikes Nationalskapell, geleitet von Christer Henriksén.

Studenten-Kurier

Informationen
Rückruf-Service

Sie möchten lieber telefonisch bestellen?
Sie möchten beraten werden?

Wir rufen Sie an. Kostenlos.

Warenkorb Zeige mehr
0 Produkte
Favoriten
  1. Löns/Jöde, Lieder aus dem kleinen Rosengarten
  2. Zogen einst fünf wilde Schwäne. 24 Lieder aus Ostpreußen
  3. Kneipgesang
  4. Studentenlieder
  5. Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren
  6. Kunz, Deutsche Universitätslieder (German University Songs) (2 CDs)
  7. Der große Zapfenstreich. Deutsche Märsche
  8. Brahms, Akademische Festouvertüre
  9. Märsche und Balladen aus den Freiheitskriegen 1813–1815
  10. Traditions-Märsche (2 CDs)
  11. von Karajan, Preußische und österreichische Märsche
  12. Frauenkirche Dresden, Orgelmusik von Bach, Reger, Frickhoeffer und Bunk, Vol. 2
  13. Louis Ferdinand Prinz von Preußen: An mein Potsdam (Alle Kompositionen)
  14. Schwarz-Rot-Gold!
  15. Liszt, Gaudeamus igitur
[HTML-Syntax überprüfen]