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Symphonie-Orchester Graunke, Der Bettelstudent (2 CD’s)

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Symphonie-Orchester Graunke, Der Bettelstudent. Dirigent Franz Allers. 2 Musik-CD’s, Operette in 3 Akten.

Inhalt


    CD 1
  1. Introduktion
  2. Ach unsre Lieben sperrte man ein (1. Akt)
  3. Dialog
  4. Und da soll man noch galant sein - Ach, ich hab' sie ja nur auf die Schulter geküsst
  5. Dialog
  6. Die Welt hat das genialste Streben
  7. Dialog
  8. Juchheissa, hurra! Die Messe beginnt
  9. Dialog
  10. Einkäufe machen sollten wir eigentlich
  11. Dialog
  12. Das ist der Fürst Wybicki
  13. Bravo! Bravo! Es geht ganz famos
  14. Ich knüpfte manche zarte Bande
  15. Dialog
  16. Du bist die Seine? - Höchste Lust und tiefstes Leid - Bei solchem Feste


    CD 2
  1. Einen Mann hat sie (hab' ich) gefunden (2. Akt)
  2. Dialog
  3. Durch diesen Kuss sei unser Bund geweiht
  4. Dialog
  5. Soll ich reden, darf ich schweigen? - Ich setz' den Fall
  6. Dialog
  7. Glückliche Braut! Dir strahlet hell das Leben
  8. Dialog
  9. Mit Geld und guten Worten
  10. Dialog
  11. Klinget, Feierglocken, klinget!
  12. Trinkt uns zu, trinkt uns zu
  13. Tempo di mazur
  14. Heidahi, heidaha! Sind wer och nich invidiert...
  15. Ach, ich hab' sie ja nur auf die Schulter geküsst
  16. Lumpen, Bagage, Bettelstudent!
  17. Der Fürst soll nur ein Bettler sein
  18. Dialog
  19. Ich hab' kein Geld, bin vogelfrei
  20. Dialog
  21. Still, man kommt! - Dort steht der Patron!
  22. Die halbe Stunde ist vorbei
  23. Jetzt lach' ich jeglicher Gefahr
  24. Dialog
  25. Befreit das Land! Geknüpft das Band!

Zwei musikalische Bühnenstücke mit Welterfolg gibt es, die den Studenten im Titel führen. Das eine ist Sigmund Rhombergs „Student Prince“, seine Vertonung des unverwüstlichen Tränendrückers „Alt-Heidelberg“, das andere Carl Millöckers „Bettelstudent“, der nicht minder unverwüstlich das schwer angestaubte Genre der Wiener Operette lebendig hält.
Tatsächlich ist der Bettelstudent immer noch ein Erfolgsstück, eine der wenigen Operetten, die auf Dreispartenbühnen nach wie vor zur Aufführung gelangen. Im Gegensatz zu den neuzeitlichen Musicalerfolgen á la Lloyd-Webber, denen zwar Qualität und Bühneneffekt nicht abzusprechen ist, deren musikalische Wirksamkeit sich aber meist auf einen einzigen Hit beschränkt (vgl. Evita, Cats, Phantom der Oper), besticht der Bettelstudent durch musikalische Fülle. Er besteht aus 25 musikalischen Nummern, die kurze Ouvertüre mitgerechnet, darunter Ohrwürmer wie „Ach ich hab’ sie ja nur auf die Schulter geküsst“, „Die Welt hat das genialste Streben“, „Das ist der Fürst Wybicki“, „Soll ich reden, darf ich schweigen“, „Der Fürst soll nur ein Bettler“ sein, „Ich hab’ kein Geld, bin vogelfrei“ und natürlich „Ich knüpfte manche zarte Bande“, die zauberhafte Eloge auf die – übrigens bis in die Gegenwart gültige und überprüfbare – Schönheit der polnischen Frauen.
Ganz egal, wie man der Gattung Operette gegenübersteht – ob man sie nun berührend und unterhaltsam findet oder süßlich und weltfern –, ihre melodische Vielfalt steht außer Zweifel und ist wohl auch der wichtigste Grund ihrer Beständigkeit.
Carl Millöcker (1842–1899) war ein geborener Wiener, ein Kind der „Laimgrube“, also des heutigen 6. Bezirks. Zusammen mit Franz Suppé, unter dessen Leitung er als junger Mann im Orchester die Flöte spielte, und mit Johann Strauß Sohn bildete er das große Dreigestirn der goldenen Wiener Operettenära, der Zeit vor der Jahrhundertwende, der auch noch Carl Michael Ziehrer, Carl Zeller und Richard Heuberger zugeordnet werden. Millöcker hinterließ mehr als 100 Bühnenstücke, darüber hinaus auch Chöre, Lieder, Märsche, Tanzmusik und kammermusikalische Werke.
Der Bettelstudent erlebte 1882 am „Theater an der Wien“ seine Uraufführung, wo Millöcker die Stelle eines zweiten Kapellmeisters bekleidete; der Erfolg war so durchschlagend, dass er ab nun als freier Künstler leben konnte. Zu seinen bleibenden Erfolgsstücken gehören die schon drei Jahre zuvor präsentierte „Dubarry“, der „Gasparone“ (1884) und „Der arme Jonathan“ (1890); letzterer ging sogar mit dem Auftrittslied des Titelhelden, „Ich bin der arme Jonathan“ in einige Kommersbücher ein.
Die Geschichte spielt in Krakau zu Beginn des 18. Jh. und handelt von der gescheiterten Rache eines dünkelhaften Obristen an einer Dame, die seine plumpen Annäherungsversuche zurückgewiesen hat. Dafür will er zwei arme Studenten benützen, die sich zu diesem Zweck als vermögende Aristokraten ausgeben sollen und letztlich tatsächlich als solche erweisen. Die so eingefädelte Liebesgeschichte findet aber ein glückliches Ende, düpiert bleibt nur der eitle Oberst auf der „Walstatt“ zurück.
Dieser Oberst Ollendorf ist heute eine Paraderolle für einen Bassbuffo, war allerdings in der Urfassung ein Tenor und wurde von einem Charakterkomiker dargestellt.
Millöcker bediente sich für diese Geschichte bei prominenten Vorbildern. Der „Bettelstudent“ kombiniert zwei französische Dramen: „Les Noces de Fernande“ (Fernandos Hochzeit) von Victorien Sardou (1831–1908; Autor der „Tosca“ und der „Fedora“) und „Le Guitarréro“ von Eugène Scribe (1791–1861; Autor von „La verre d’eau“ – „Das Glas Wasser“). Daraus formten die beiden erfahrenen Librettisten Camillo Walzel (1829–1895; Pseudonym F. Zell) und Richard Genée (1823–1895; auch Textautor der „Fledermaus“ und der „Nacht in Venedig“) ein heiteres und den Komponisten ganz offenbar inspirierendes Konstrukt.
Der historische Hintergrund ist zwar dramaturgisch bedeutungslos, lässt sich aber einigermaßen bestimmen. Während des „Großen Nordischen Krieges“, der von 1700 bis 1721 von Rußland, Sachsen/Polen/Litauen und Dänemark/Norwegen gegen Schweden um die Vorherrschaft im Ostseeraum geführt wurde und mit der Niederlage Schwedens endete, war der sächsische Kurfürst Friedrich August I. (1670–1733; genannt der Starke) als August II. auch König von Polen. Zu Beginn dieses Krieges blieb das von Karl XII. geführte Schweden siegreich und drang auf polnisches Territorium vor. Ihm schloss sich der polnische Aristokrat Stanisław Leszczy´nski (1677–1766) an und gelangte damit, unterstützt von der „Konföderation von Warschau“, einer unter kirchlicher Führung gebildeten Allianz von Teilen des polnischen Adels, 1704 als Stanislaus I. für fünf Jahre auf den polnischen Thron. Die Erhebung zum König fand am 12. Juni statt, und dieser Termin bildet den geschichtlichen Rahmen der Handlung.
An diesem Kampf polnischer Patrioten gegen die sächsische Herrschaft sind in Millöckers Operette zwei mittellose Krakauer Studenten beteiligt, von denen der eine – Jan – sich als getarnter Adeliger erweist, der andere – Symon – zwar wirklich ein Bettelstudent ist, jedoch nach der erfolgreichen Revolte vom neuen König nobilitiert und damit seines schwachen Sozialstatus enthoben wird.
Damit hat sich das Studentische in dieser Operette auch schon erschöpft. Das Geschehen bietet keinerlei Querbeziehungen zur Krakauer Universität oder zu studentischen Organisationen. Allerdings wird dieser Aspekt in der ersten Verfilmung, die 1936 unter der Regie von Georg Jacoby mit seiner späteren Ehefrau Marika Rökk und Johannes Heesters gedreht wurde, ein wenig stärker betont; hier sieht man eine geheime studentische Zusammenkunft und die Verfolgung von Studenten durch Wachsoldaten. Zwei weitere Verfilmungen folgten in den 50er-Jahren, eine letzte als deutsch-polnische Fernsehproduktion 1980.

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