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Brun, Symphony No. 4 & Rhapsody for Orchestra

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Fritz Brun, Symphony No. 4 & Rhapsody for Orchestra. Musik-CD, Spielzeit ca. 57 Minuten.

Inhalt

    Symphonie Nr 4 E-Dur (1925)
  1. I. Poco mosso, con tranquillità
  2. II. Mosso, con rabbia – Adagio sostenuto – Tempo I
  3. III. Andante – Allegro energico – Tranquillo – Wuchtig
  4. Rhapsodie für Orchester (1957)
  5. Andante – Mosso – Allegro moderato – Mosso

Es ist erstaunlich, wie kreativ die akademische Musiktradition noch im 20. Jh. in der Schweiz war. Benjamin Britten und Paul Hindemith haben Werke im Auftrag der Baseler Universität komponiert (siehe SK 3/2004, S. 22 und 2/2005), Othmar Schoeck schrieb Studentenlieder und ein Orchesterpräludium für Zürich (SK 3/2005) und Hans Huber spielte mehrfach mit der Gaudeamus-Weise (SK 1/2015). Unerwähnt blieben in dieser Serie mangels Tonaufnahmen Paul Huber und Ernst Markees mit ihren Baseler Jubiläumskompositionen von 1910 und Norbert Moret, der 1990 das 100. Universitätsjubiläum von Fribourg musikalisch bedacht hat.
Vorstellen können wir aber dank Einspielungen aus jüngster Zeit den gegenwärtig kaum mehr bekannten Fritz Brun, einen Freund Otmar Schoecks (1886–1957), von dem er einige Lieder instrumentierte.
1878 kam er in Luzern zur Welt, wo er seinen ersten Klavierunterricht erhielt und als außerordentliche Begabung galt. Zu seinen frühen Lehrern zählte auch der junge, später als Dirigent zu Weltruhm gelangte Holländer Willem Mengelberg (1871–1951). Nach dem frühen Tod des Vaters verdiente er schon als Zwölfjähriger ein wenig Geld, indem er im örtlichen Gefängnis zum Sonntagsgottesdienst das Harmonium spielte. Er besuchte das Luzerner Gymnasium und legte 1886 die Matura ab.
Seine weitere Ausbildung am Klavier und in der Kompositionslehre erfuhr Fritz Brun am Kölner Konservatorium, wo seine Freundschaft mit Volkmar Andrae (1879–1962) begründet wurde, der später zu einem der bedeutendsten Bruckner-Dirigenten wurde. Nach Abschluss des Studiums nahm er 1901 eine erste Position als Hausmusiker bei dem bereits betagten Preußenprinzen Georg Ernst in Berlin an, übersiedelte nach dessen Tod 1902 nach London und hielt sich dort einige Monate mit Privatunterricht und Instrumentierungen fürs Kabarett über Wasser, ehe er ans Dortmunder Konservatorium ging, wo er Klavier, Musiktheorie und Italienisch lehrte – letzteres für die Studenten der Opernklasse.
Ab 1903 lebte er wieder in seiner Schweizer Heimat, nun aber in Bern, gab dort Klavierunterricht und trat selbst in Konzerten auf, bis ihm 1909 die ehrenvolle Aufgabe übertragen wurde, als Nachfolger des populären Karl Munzinger (1842–1911) die Sinfoniekonzerte der Bernischen Musikgesellschaft zu dirigieren. Ab nun gehörte er zur musikalischen Elite der Stadt, leitete Chöre und unternahm internationale Konzertreisen. 1921 verlieh ihm die Berner Universität das Ehrendoktorat.
Um diese Zeit war auch sein kompositorisches Schaffen bereits gediehen. Drei Symphonien waren in Bern uraufgeführt worden, die zweite unter Volkmar Andraes Stabführung, die beiden anderen unter seiner eigenen Leitung. Spätere Werke brachte neben Andrae auch Hermann Scherchen (1891–1966) zur Uraufführung.
Die akademische Nobilitierung veranlasste Brun, sich mit der Widmung einer Komposition zu bedanken. So entstand an seinem Zweitwohnsitz am Luganer See seine vierte Symphonie, bis zu deren Vollendung und erster öffentlicher Aufführung aber noch einige Jahre vergingen. Sie fand am 2. Februar 1926 in Zürich statt, wobei Volkmar Andrae das Tonhalle-Orchester dirigierte. Im selben Jahr kam es noch zu vier weiteren Aufführungen in Zürich, Bern und Basel, wofür der Komponist selbst ans Pult trat.
Das dreisätzige Werk mit einer Spieldauer von einer guten Dreiviertelstunde fand bei Publikum und Presse einhellige Anerkennung. Durchaus berechtigt wurde auf Einflüsse von Brahms und eine gewisse Nähe zu Bruckner hingewiesen. Brun selbst schreibt später, dass Bruckner während der Komposition auf ihn »eingestürmt« sei und er sich seiner »kaum erwehren« konnte. Nicht nur der opulente Orchesterklang ruft – bei vergleichsweise kleiner Besetzung – diesen Vergleich hervor, sondern auch der manchmal abrupte Stimmungs- und Themenwechsel (der nach zeitgenössischen Berichten auch seinen Umgangsformen entsprach), die leidenschaftlichen und spannungsreichen Steigerungen, das Gegenüber von heftigen, fast grob wirkenden Tuttischlägen und sanften, impressionistischen Melismen. Wenn man aber bei diesen akustischen Assoziationen Bruckner bemüht, dann sollten auch Wagner, Mahler und selbst Strauss nicht ganz außer Betracht gelassen werden, deren Klangwelten an Brun alles andere als spurlos vorüber gegangen sind. Dennoch ist er kein Nachahmer, kein Epigone, sondern fand zu einer durchaus persönlichen und eigenwilligen Tonsprache. Seine Werke sind Meisterstücke der Spätromantik, deren strukturelle Finesse und formale Dimensionen dem Hörer durchaus Konzentration abverlangen.
Noch sechs weitere Symphonien schrieb Fritz Brun, dazu einige Konzerte, sinfonische Dichtungen, Ouvertüren und Festmusiken. Sein Gesamtwerk umfasst Kammermusik, darunter vier Streichquartette und ein Klavierquintett, fünf Chöre und zehn Sololieder. Die vierte Symphonie nannte er 1939 in einem Brief an den Dirigenten Scherchen seine liebste. Ihre Wiederentdeckung ist auch für heutige Musikliebhaber ein ratenswertes Unterfangen – was nicht allein für diese Komposition gilt.
Brun, der sich 1941 von allen Ämtern trennte und als Komponist ganz ins Tessin zurückzog, hatte in späten Jahren auch als Dirigent der Werke Beethovens Erfolg. Mehrere Kunstpreise wurden ihm zugesprochen. 1959 starb er; seine letzte, betont schlichte Ruhestätte fand er in Grindelwald, seinem bevorzugten Wandergebiet.

aus: SK 3/2016

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