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Brahms, Akademische Festouvertüre

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Johannes Brahms, Akademische Festouvertüre op. 80 / Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73. Wiener Philharmoniker, Leitung Leonard Bernstein. Musik-CD, DDD, Spielzeit ca. 59 Minuten.

Sie ist ohne Zweifel das Prachtstück unter den studentischen Kompositionen des klassischen Repertoires: Die »Akademische Festouvertüre« des Komponisten Johannes Brahms (1833–1897).

Der gebürtige Hamburger aus einfachen Verhältnissen und mit geringer Schulbildung arbeitete sich aus eigener Kraft vom kleinen Instrumentalsolisten (Kontrabaß und Horn) zum gefeierten Meister der Spätromantik hoch. Als ihm seine Heimatstadt einen erhofften Dirigentenposten verweigerte, übersiedelte er 1863 nach Wien und übernahm dort die Leitung der Singakademie, später auch die der Gesellschaftskonzerte der Musikfreunde.

Die Musik der österreichischen und auch der ungarischen Landschaft übte starken Einfluß auf ihn aus, was sich in seinen Werken niederschlug. Wie sein großer Antipode Anton Bruckner, verweigerte er sich der Musikdramatik, schuf aber großangelegte Orchester- und Chorwerke (vier Symphonien; zwei Klavierkonzerte; Violinkonzert; Doppelkonzert; Deutsches Requiem) sowie Kammermusik und etwa 200 Lieder. Er fand sein Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof, nahe den großen Meistern der Wiener Klassik.

Zweimal wurde Brahms mit Ehrendoktoraten ausgezeichnet. 1876 verlieh ihm die Universität Cambridge diese Würde, 1879 jene von Breslau. Der Text der Verleihungsurkunde huldigt ihm als »artis musicae servioris in Germania nunc princeps« – als den nun ersten Meister der strengeren musikalischen Kunst in Deutschland.

Während Brahms die britische Auszeichnung nicht annahm, da sie statutengemäß nur mit der persönlichen Verleihung in Cambridge wirksam geworden wäre, bedankte er sich für die Breslauer Verleihung mit einer Komposition, eben der »Akademischen Festouvertüre« op. 80. Sie entstand im Sommer 1880 in Bad Ischl; im selben Jahr schrieb er auch die »Tragische Ouvertüre« op. 81 und sagte von beiden: Die eine lacht, die andere weint. Erstere verstand er als musikalischen Spaß im Stile von Franz von Suppés Ouvertüre zur Operette »Flotte Bursche«. Er verarbeitete darin vier studentische Motive: Das sogenannte Fuchslied »Was kommt dort von der Höh’«, das Lied zur Auflösung der Urburschenschaft »Wir hatten gebauet ein stattliches Haus«, eine Phrase aus dem Landesvaterlied (»… hört, ich sing’ das Lied der Lieder …«) und das Gaudeamus, das einen furiosen Abschluß bildet, gleich einem Festzug oder feierlichen Einzug in die Aula.

Die lockere Heiterkeit der Komposition, sowohl in der Handhabung der Themen, als auch im pointierten Einsatz der Instrumente (z. B. watschelnder Gänsemarsch des Fuchsenliedes durch die Fagotte bis zum marschartigen Fest-Gaudeamus im Orchester-Tutti) verursachten bei einigen akademischen Zeitgenossen Kopfschütteln und unverhohlene Ablehnung; die Musikwissenschaft belächelte es lange Zeit mit Herablassung. Heute versteht man diesen ironischen Humor und schätzt das Werk, das allein schon durch die häufigen Wiedergaben im Rundfunk zum wahrscheinlich meistgespielten Opus des Meisters wurde.

Niemals ist studentischer Ulk mit den Mitteln des großen Orchesterapparates so wirkungsvoll umgesetzt worden wie in diesem »philharmonischen Exbummel«.

Der Dirigent und Komponist Leonard Bernstein erzählte, wie er sich als junger Musikstudent in Philadelphia bei Fritz Reiner vorgestellt und dieser ihm eine aufgeschlagene Partitur vorgelegt und gefragt hatte, ob er das kenne. Es war die Akademische Festouvertüre, die somit am Beginn dieser großartigen Künstlerkarriere stand. Das ist uns Anregung, aus der Fülle der Aufnahmen (etwa 60 mit mehr als 30 Interpreten) eine unter seiner Stabführung herauszugreifen, und zwar jene mit den Wiener Philharmonikern. Sie ist 1994 bei der Deutschen Grammophon erschienen.

Brahms hatte die Gewohnheit, einige seiner Orchesterwerke (auch die vier Symphonien) selbst für Klavier zu vier Händen zu setzen, so auch die »Akademische«. Von dieser virtuosen Fassung liegt derzeit eine Aufnahme vor, die wir ebenfalls anbieten, gespielt von den beiden Pianisten Tove Lønskov und Rodolfo Llambias.

Raimund Lang

Studenten-Kurier 1/2004

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